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Mit der Sommersonne steigt das Hautkrebsrisiko

Zahl der Patienten und Neuerkrankungen im Landkreis Hall konstant / Vorsorge ist sinnvoll


Schwäbisch Hall. Wenn der Sommer kommt, freuen sich viele Menschen über das wärmende Sonnenlicht. Durch die UV-Strahlung bildet der Körper das lebenswichtige Vitamin D und Glückshormone werden ausgeschüttet. Doch wer es mit dem Sonnenbaden übertreibt, schädigt nicht nur seine Haut, sondern riskiert auch ein bösartiges Melanom. Während die Zahl der von Hautkrebs betroffenen AOK-Versicherten in Baden-Württemberg von 2011 bis 2015 im Jahresmittel um 1,9 Prozent zurückging, blieb sie im Landkreis Schwäbisch Hall mit einem Anstieg von 1,1 Prozent nahezu kontant.


Dieser Trend wird auch durch die Betrachtung der Neuerkrankungen bestätigt: In Baden-Württemberg sanken die Hautkrebs-Diagnosen im Fünfjahreszeitraum 2011 bis 2015 im jährlichen Mittelwert um 10,7 Prozent und im Landkreis Hall um 2,4 Prozent. Insgesamt waren im Jahr 2015 im Landkreis Schwäbisch Hall 406 Hautkrebs-Patienten in Behandlung, 368 waren es im Jahr 2011 und 380 in 2013. In Baden-Württemberg waren es in 2015 insgesamt 13.134. Die Zahlen der AOK gelten als repräsentativ, da sie mit einem Marktanteil von 43 Prozent die größte Krankenkasse des Landes ist.


Grundsätzlich ist fetzuhalten: Je älter man wird, desto größer ist die Gefahr, dass sich die Erkrankung zeigt. Obwohl schon Kinder und Jugendliche von Hautkrebs betroffen sind, erreicht die Krankheitsrate bei den 75- bis 79-Jährigen ihren Höhepunkt. Den Grund dafür nennt AOK-Ärztin Dr. Sabine Knapstein: „Hautkrebs ist oft die Folge von zu intensiver UV-Strahlung. Die Erkrankung selbst zeigt sich jedoch oft erst viele Jahre später.“
Die Medizinerin rät: „Es ist extrem wichtig, die Haut vor Verbrennungen zu schützen. Ein Sonnenbrand sollte grundsätzlich vermieden werden. Man bräunt auch im Schatten, denn bis zu 50 Prozent der Strahlung kommen dort an. Deshalb ist es sinnvoll, sich hier ebenfalls einzucremen.“ Zur Vorsorge solle ein Sonnenschutzmittel mit mindestens Faktor 30 verwendet werden. Dieses sollte möglichst schon 30 Minuten vor dem Sonnenbad eingesetzt werden.


„Vorsorge hilft Hautkrebs frühzeitig zu erkennen, dann ist er in der Regel auch heilbar“, so Dr. Knapstein. AOK-Versicherte könnten ein erweitertes Hautkrebs-Screening schon ab dem 20. Lebensjahr bekommen. Die AOK übernimmt die Kosten für eine solche Untersuchung, die von einem Hautarzt durchgeführt wird, alle zwei Jahre. Damit haben die Nutzer die Gewissheit, dass krankhafte Hautveränderungen frühzeitig erkannt werden.

Beim Sonnenbad sollte man sich mit Cremes oder Lotionen mit mindestens Lichtschutzfaktor 30 schützen.
Beim Sonnenbad sollte man sich mit Cremes oder Lotionen mit mindestens Lichtschutzfaktor 30 schützen.

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