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Psychische Störungen nehmen weiter zu - Zahl der Krankmeldungen im Landkreis Hall war 2015 und 2016 identisch


Psychische Störungen nehmen weiter zu
 
Zahl der Krankmeldungen im Landkreis Hall war 2015 und 2016 identisch
 
Schwäbisch Hall. Der Krankenstand im Landkreis Schwäbisch Hall lag im vergangenen Jahr bei 5,0 Prozent der Arbeitszeit und ist damit unverändert zu 2015. Die Zahl der Krankheitsfälle sank im Jahresvergleich 2015/2016 um 1,9 Prozent, dagegen stiegen die Arbeitsunfähigkeitstage um 0,1 Prozent. Grundlage für diese Daten ist eine aktuelle Auswertung der krankheitsbedingten Fehlzeiten der rund 220.000 versicherten Arbeitnehmer der AOK Heilbronn-Franken. Mit gut 43 Prozent ist die Gesundheitskasse die bei weitem größte Krankenkasse des Landes. Ihre Zahlen gelten daher als repräsentativ.
 
Auf dem ersten Platz der Krankheitsarten liegt weiterhin mit 23,6 Prozent das Muskel-Skelett-System, wobei hier vor allem der Rücken die meisten Beschwerden verursacht. Psychische Störungen sind mit einem Anteil von 10,8 Prozent mittlerweile auf Rang drei vorgerückt und haben die Verletzungen (10,6 Prozent) damit überholt. „Psychische Belastungen nehmen immer mehr zu. Obwohl die Zahl der Frühberentungen insgesamt zurückgeht, hat sich die Menge der Menschen mit depressiven Erkrankungen vom Jahr 2000 bis 2013 mehr als verdoppelt“, erläutert AOK-Ärztin Dr. Sabine Knapstein.
 
Die psychische Erkrankung eines Mitarbeiters ist für die Unternehmen eine nicht zu unterschätzende Herausforderung, denn in der Regel muss dann mit längeren Ausfallzeiten der Betroffenen gerechnet werden. „Betriebe sollten dies bei der Gestaltung ihres betrieblichen Gesundheitsmanagements beachten. Wir haben unsere Angebote dazu in den letzten Jahren kontinuierlich ausgebaut“, rät Michaela Lierheimer, Geschäftsführerin der AOK Heilbronn-Franken. Aber auch jeder einzelne könne für sich etwas tun, um die eigene psychische Gesundheit zu stärken. Die Gesundheitskasse biete dazu Entspannungskurse und insbesondere das Programm „Lebe Balance“ an. Hier werde vermittelt, wie man mit den vielfältigen Belastungen in Alltag und Beruf besser umgehen könne.
 
Die Berufsgruppe mit den höchsten Fehlzeiten im vergangenen Jahr war die industrielle Gießerei mit 33,2 Krankheitstagen gefolgt von Platz- und Gerätewarten mit 32,5, Straßen- und Asphaltbau mit 31, Ver- und Entsorgung mit 29,4 sowie Altenpflege mit 29,1 Fehltagen. Die wenigsten Fehltage hatten Ärzte (6,7) gefolgt von Werbung und Marketing (7,3), IT-Anwendungsberatung (7,7), Führungskräfte im Einkauf und Vertrieb (8) und technische Forschung (8,4).
 
Die meisten Ausfallzeiten wegen Arbeitsunfällen hatte in der Region Heilbronn-Franken die Land- und Forstwirtschaft mit einem Anteil von 17,1 Prozent aller Arbeitsunfähigkeitstage zu verzeichnen. Das Baugewerbe hatte einen Anteil von 13,1 Prozent, Verkehr und Transport 8,7 Prozent und Energie-Wasser-Entsorgung 7,7 Prozent.
 
 
 



 


 

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