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Wenn´s im Hintern brennt und schmerzt - 7.666 AOK-Patienten sind in Heilbronn-Franken wegen Hämorrhoiden in Behandlung


Wenn´s im Hintern brennt und schmerzt

7.666 AOK-Patienten sind in Heilbronn-Franken wegen Hämorrhoiden in Behandlung

Schwäbisch Hall. Vielen Menschen sind sie so peinlich, dass sie trotz erheblicher Beschwerden nicht zum
Arzt gehen: Hämorrhoidalerkrankungen. Nach Schätzungen des
Robert-Koch-Instituts sind in Deutschland bis zu 70 Prozent der Erwachsenen im
Laufe ihres Lebens mindestens einmal davon betroffen.

Im Landkreis Schwäbisch Hall stiegen die ambulanten und stationären Hämorrhoiden-Therapien bei
AOK-Versicherten von 1.381 in 2013 über 1.475 auf 1.572 in 2015. Die
Dunkelziffer dürfte wesentlich höher liegen, da viele Betroffene aus falscher
Scham versuchen, selbst damit fertig zu werden.

Der mittlere jährliche Anstieg der Patientenzahlen betrug von 2013 bis 2015 im Landkreis Schwäbisch
Hall 5,2 Prozent. Insgesamt lassen sich etwa 4 von 100 Menschen pro Jahr von
Medizinern deshalb behandeln. Mit zunehmendem Alter steigt die
Wahrscheinlichkeit zu erkranken deutlich an. Die Zahlen der AOK gelten als
repräsentativ, denn mit einem Marktanteil von 43 Prozent ist sie die größte
Krankenversicherung im Land.

„Die Ursache für die Probleme ist die typische faserarme und fettreiche westliche Ernährung. Sie
führt zu Verstopfung und Dehnung – und in der Folge zur Entwicklung von
Hämorrhoiden“, verdeutlicht AOK-Ärztin Dr. Sabine Knapstein. Risikofaktoren
seien Übergewicht, chronische Verstopfung, häufiger Durchfall, regelmäßiges
Heben schwerer Lasten sowie Schwangerschaft und Geburt. Typisches Zeichen sei
eine schmerzlose Blutung, die sich meist durch eine hellrote Färbung auf dem
Toilettenpapier bemerkbar mache. „Bei solchen Blutungen sollte jedoch immer
eine Darmkrebserkrankung ausgeschlossen werden“, betont Dr. Knapstein.

Zur Vorbeugung empfiehlt die Ärztin viel Bewegung, ausreichend trinken und ballaststoffreiche Ernährung:
Obst, Gemüse, Getreide und Hülsenfrüchte. Auch die richtige Analhygiene helfe
Beschwerden zu lindern und eine zusätzliche Reizung der Gefäßpolster zu
verhindern. „Nach dem Stuhlgang sollte man“, so Dr. Sabine Knapstein, „die
Analregion am besten mit leicht angefeuchtetem Toilettenpapier reinigen und den
After danach abtrocknen“.

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